AdobeStock_74870503.jpeg
Körperakupunktur

eine der bekanntesten Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

Die Akupunktur gehört zu den Therapieverfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), deren Ursprung mindestens bis in die Antike zurückreicht. 

Nach Ansicht der TCM fließt das Qi, die körpereigene Energie, in den Meridianen, den definierten Leitbahnen, welche einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen haben. Ein gestörter Energiefluss im Körper und/oder in den einzelnen Organen verursacht Unwohlsein, funktionelle Störungen und zuletzt sogar Erkrankungen. 

Die ursächliche Störung im Energiefluss wird durch das Setzen von Nadeln in die entsprechenden Punkte auf den Meridianen beseitigt. Dadurch können blockierte Energieströme gelöst und ein Überschuss an Energie umverteilt werden. Auf diese Weise kann das Gleichgewicht wieder hergestellt und die Ursachen vieler Beschwerden beseitigt werden. 

Die WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) ist eine internationale Föderation, die auf dem Gebiet des Gesundheitswesens tätig ist und vor allem bei Prävention und Bekämpfung von Volkskrankheiten ihren Schwerpunkt setzt. Diese Organisation hat eine Liste an Erkrankungen (ca. 42) zusammengestellt, die mit Akupunktur beeinflusst werden können.

Dies betrifft vor allem Erkrankungen, die auf eine gestörte Organfunktion zurückzuführen sind. Aufgelistet wurden dabei:

·     Erkrankungen der Atemwege
      (z.B. Erkältungen, Bronchitis)

·     Augenerkrankungen (z.B. Bindehautentzündung)

·     Erkrankungen im Verdauungstrakt

      (z.B. Magenschleimhautentzündung, Durchfall,            

      Verstopfung)

·     Erkrankungen des Mundes (z.B. Zahnschmerzen) 

·    verschiedene neurologische Erkrankungen

·    Erkrankungen des Bewegungssystems

Bei zerstörten Strukturen kann die Akupunktur nur noch eine Linderung der Symptome bewirken.

Die Häufigkeit einer Behandlung hängt vom individuellen Beschwerdebild ab. 

Ohrakupunktur

Linderung nicht nur körperlicher,

sondern auch psychischer Leiden. 

Die Ohrakupunktur gehört zu den Sonderformen der Akupunktur. Diese Sonderformen haben sich etabliert, um spezielle Probleme besser und schneller lösen zu können.

Dem französichen Arzt Dr. Paul Nogier (1908 – 1996) ist es zu verdanken, dass diese Therapiemethode in Europa etabliert und weiterentwickelt wurde.

Im Ohr spiegelt sich der gesamte Körper des Menschen wider. Über die Stimulation (z.B. mittels Ohrmassage oder Nadeln) spezifischer Reflexpunkte lassen sich bestehende Krankheitszustände im ganzen Körper feststellen und reflektorisch behandeln. 

Ein Großteil der Krankheitsbilder ist mit der Ohrakupunktur positiv zu beeinflussen. Insgesamt gesehen ist die Ohrakupunktur einzusetzen bei funktionellen Beschwerden und Störungen; in der Schmerztherapie und in der Suchtbehandlung ist sie bereits fest etabliert. 

Bei irreversiblen Schäden und Erkrankungen kann sie grundsätzlich nicht primär helfen. Jedoch ist es gegebenfalls möglich, die Lebensqualität aufgrund der Schmerzreduzierung zu verbessern. Zudem können Organfunktionen stabilisiert und dadurch auch das gesamte Erscheinungsbild der Krankheit positiv beeinflusst werden.

AdobeStock_72354523.jpeg
AdobeStock_47109784.jpeg
Schädelakupunktur

eine äußerst effektive und nebenwirkungsfreie Form der Akupunktur.

Es gibt verschiedene Sonderformen der Akupunktur, wie zum Beispiel die Schädelakupunktur. Diese Sonderformen haben sich etabliert, um spezielle Probleme besser und schneller lösen zu können.

Die Schädelakupunktur zeichnet sich dadurch aus, dass diese Therapiemethode zugleich einen Zugang zur Reflexzonentherapie als auch zur Meridiantherapie, wie wir sie aus der klassischen Akupunktur her kennen, hat. 

Auf dem Schädel befinden sich Reflexpunkte, über welche die Organe und Organbereiche beeinflusst werden können. So kann zum Beispiel die Reinigung der Nasennebenhöhlen angeregt und Sinnesorgane sowie die Steuerung von Muskeln und Gelenken positiv beeinflusst werden. Darüber hinaus kann eine allgemeine Stärkung sowie eine verbesserte Durchblutung angeregt werden. Bevorzugt werden die Zonen für Kopf, Nacken, Schulter und oberer Brustbereich, da hier schnell Ergebnisse sichtbar werden.